Hundert bunte Inselbilder

Was soll ich sagen? Møn ist immer noch schön. Deshalb fotografiere ich weiter. Manchmal auch auf den Nachbarinseln. Hier kommen meine hundert Lieblingsbilder aus Møn und Süd-Seeland, aufgenommen von April bis September 2016.

Weitere Inselbilder habe ich hier veröffentlicht:
Nur schnell ein paar Fotos
Die Schönheit des Augenblicks
Noch mehr Momentaufnahmen aus Møn
99 Naturaufnahmen
75 Frühsommerfotos
93 Dänemark-Bilder
22 Winter-Visionen

Der 16-Strände-Sommer

Sommer, Sonne … Saisonarbeit. Das waren meine Aussichten im April 2016. Ich beschloss, das ein wenig zu optimieren: Sommer, Saisonarbeit und 16 Strände! Wozu wohne ich schließlich auf einer Insel und jobbe auf der Nachbarinsel?

Kommt mit mir auf Foto-Entdeckungsreise durch Møn und Sydsjælland (Süd-Seeland). Oder noch besser, kommt persönlich hierher! Die Karte am Ende zeigt, wo die Strände zu finden sind. Und sie lässt ahnen, dass ich nächsten Sommer nochmal 16 Strände dranhängen kann 🙂

Update, 31.08.17:
Ein Jahr später war ich wieder viel am Meer:
Der Sieben-Strände-Sommer

Insel der Kunst

Møn scheint Künstler magisch anzuziehen, so wie manche anderen ganz speziellen Orte auf der Welt. Ist es das Licht, der weite Himmel, das offene Meer? Sind es die steinzeitlichen Gräber oder die Stockrosen vor den Fachwerkhäusern, die  sanften Hügel im Westen oder die schroffen Kreidefelsen im Osten? Oder doch nur die Möglichkeit, einen aufgegebenen Bauernhof günstig zu kaufen und zum Wohnhaus mit Werkstatt umzubauen?

Unter den rund 10.000 Inselbewohnern gibt es jedenfalls erstaunlich viele Maler und Fotografen, Glas-, Keramik-, Metall- und Steingestalter, Textil- und Holzkünstler (von den Schriftstellern und Musikern, Film- und Theaterleuten ganz zu schweigen). Die Pension Bakkegaard Gæstgiveri Møns Klint, in der ich wohne, ist gleichzeitig eine Galerie, zu der über ein Dutzend Künstler beigetragen haben, und meine Vermieter malen im Winter, während ich schreibe. Wer kreativ sein will, ist hier gut aufgehoben 🙂

Am zweiten Adventswochenende wurde mir noch einmal bewusst, in welcher kreativen Ecke ich gelandet bin: Da fand bei uns wieder die „Østmønske Julerute“ statt. Künstler und Kunsthandwerker im Osten von Møn öffneten ihre Ateliers und Werkstätten für Besucher. Ich nutze die Gelegenheit immer gern, um ein bisschen hinter die Kulissen zu schauen!

Man kann schöne und erstaunliche Dinge sehen und nach Weihnachtsgeschenken Ausschau halten. Man kommt in liebevoll hergerichtete alte Gebäude hinein und kann es sich bei Kaffee, Kuchen und Glühwein gemütlich machen. Und vor allem kann man sich mit den Künstlern unterhalten und sehen, wie und wo sie ihre Werke herstellen.

Ich liebe diese Gespräche und habe daraus viel Inspiration für mein Buch gezogen. Wenn sowohl die Glaskünstlerin als auch die Strickkünstlerin sagen, dass sie im Dialog mit der Materie arbeiten – dass Kunst nicht komplett planbar sei, dass das Schönste sei, wenn man im Zusammenspiel mit dem Glas bzw. der Wolle etwas ganz Neues schafft, das einen selbst überrascht – dann muss ich wohl auch meinen Romanfiguren freie Hand lassen und mich allenfalls als Co-Autorin an meinem eigenen Buch verstehen!

Kommt doch mal auf Møn vorbei – auch im Sommer kann man viele der Ateliers besuchen, und die schöne Natur gibt’s obendrauf 🙂

Die Schönheit des Augenblicks

Ich glaube, jetzt ist wieder eine große Dosis Fotos fällig.

Es gäbe so viel Kritisches zu sagen, so viel Wichtiges zu schreiben, so viel Dringendes zu tun. Doch heute bin ich müde, vielleicht weil die Nächte länger werden und der Sommer vorbei ist. In den letzten Tagen gab es viele gute Begegnungen, und ich habe einiges geschafft, worauf ich stolz bin. Anderes habe ich vernachlässigt, was ich bedaure. Und immer wieder heißt es Abschied nehmen, von lieben Menschen, von Orten und Dingen, die einmal wichtig waren, vom Traum einer heilen Welt.

Alles ist flüchtig.

Wir haben nur den Augenblick, in dem wir gerade sind.

Und dieser Augenblick ist oft wunderschön – wenn wir dafür empfänglich bleiben, uns nicht mit Sorgen und Grübeln und Bedauern zuschütten, so dass uns selbst der vollkommenste Moment entgleitet.

Ich bin dankbar für die vielen wundervollen Augenblicke, die ich dieses Jahr wieder auf meiner Trauminsel und anderswo erleben durfte. Neben lieben Menschen und kreativen Spielereien ist es besonders die Natur, die mich immer wieder glücklich macht, der lichte Buchenwald im Frühling, tiefblauer Himmel über den Kreidefelsen, das Gesumme in der Böschung, der sonnengroße Mond gestern Nacht über der Straße.

Eine Auswahl dieser Naturmomente möchte ich heute mit euch teilen:
50 Fotos von der Insel Møn, Januar bis September 2015.

P. S. Ja, diesmal alles hochkant. 120 Møn-Bilder im Querformat findet ihr im Beitrag „Nur schnell ein paar Fotos“ vom Januar 2015.

Update: Inzwischen gibt es noch mehr Momentaufnahmen aus Møn.
Update 2: Nochmal hundert bunte Inselbilder.
Update 3: Wieder 99 Naturaufnahmen.
Update 4 bis x:
75 Frühsommerfotos
93 Dänemark-Bilder
22 Winter-Visionen

Nur schnell ein paar Fotos

Im Schweiße meines Angesichts habe ich heute fünf Seiten Roman entworfen eine Kurzgeschichte fertiggestellt die Blogeinträge der nächsten Wochen vorbereitet meine Bilder von anderthalb Jahren Møn gesichtet.

Natürlich war der Plan, sofort nach dem Frühstück Roman, Kurzgeschichten und Blog voranzubringen. Ich wollte vorher nur schnell ein paar Fotos zusammenstellen, als Diashow für meinen Computer. Autorinnen brauchen eine schöne Arbeitsumgebung.

Etwa 50 Bilder, dachte ich.
Vom Dachboden höre ich immer noch die Spottlieder des Hofnissen.
Unterm Tisch sendet der Laptop stumme Rauchzeichen.

15.000 Fotos, behauptet mein Bilderordner?
Ja gut, ich habe die Kreidefelsen zur Sicherheit mehrfach fotografiert … und das Meer und die Sonnenuntergänge und ein oder zwei Steine. Blumen.
15.000 Fotos. Daraus eine Auswahl der besten 50 zu treffen, tut wirklich weh.
Und ich bin kläglich gescheitert.

Hier also 120 Fotos von anderthalb Jahren Møn … ich habe noch ein paar mehr … vielleicht ein paar bessere … aber der Laptop raucht weiter, und der Kopf auch.

Heute erhole ich mich dann mit Roman, Kurzgeschichten und Blogeinträgen. Sofort nach dem Frühstück.

Update: Acht Monate später habe ich nicht nur viel gebloggt, an meinem Roman weitergearbeitet und mehrere Kurzgeschichten geschrieben … sondern auch 50 neue Møn-Fotos hochgeladen, diesmal alle im Hochformat. Wer Lust hat, findet sie im Beitrag „Die Schönheit des Augenblicks“.

Update 2: Inzwischen gibt es noch mehr Momentaufnahmen aus Møn.
Update 3: Ich fotografiere weiter: Hundert bunte Inselbilder 🙂
Update 4: Noch ein paar. Genaugenommen 99 Naturaufnahmen.
Und später kamen noch 75 Frühsommerfotos und 93 Dänemark-Bilder 🙂
Sowie 22 Winter-Visionen.